Wochenende in Bildern – 20./21. Mai 2017

Ein frühsommerliches Wochenende mit viel zu Naschen und viel Familie.

Samstag:

Herr Schnute hat ein neues Hobby: Musik hören mit den größtmöglichen Kopfhörern! Besonders begeistert ist er von diesem Video, über das ich auf Twitter gestoplert bin. Eine Katze! Ein Mann! Und noch eine wirklich schöne Melodie…

Das wollte ich schon eine ganze Weile ausprobieren: Marmelade, die nur mit Xylit gesüßt ist. Gestern Abend habe ich schon den Gelierzucker gemischt und die Erdbeeren geschnippelt, so dass ich jetzt nurnoch schnell die Erdbeermasse ein paar Minuten kochen lassen und in die Gläser abfüllen muss. Das Rezept hab ich übrigens hier festgehalten!

Währenddessen geht Potter mit Herrn Schnute Erde für die Tomaten kaufen, die ich so bald es geht umtopfen will. Sie sind schon ziemlich groß und ich bin echt spät dran, aber es fehlt einfach die Zeit…

Wieder zu Hause packen wir zusammen das Geburtstagsgeschenk für Potters Bruder und das späte Muttertagsgeschenk für Potters Mama ein.

Als Geburtstagstorte hat sich Potters Bruder eine Schokoladentorte gewünscht, also begebe ich mich an die Rührschüsseln. Auf die freue ich mich schon sehr!

Die Maispflänzchen zieht es förmlich nach Draußen… Noch müssen sie sich aber ein bisschen gedulden, zum Abhärten kommen sie erstmal auf den Balkon.

Ich hab vergessen, wer damit angefangen hat, aber irgendwer fragte auf Twitter und Instagram (ich bin ja über @Dr_Mama_ drüber gestolpert) nach den alltäglichen Pflegeprodukten. Sowas finde ich tatsächlich mega interessant, darum gibt’s auch von mir eine kleine Aufstellung:

Es wird Abend, aber noch lange nicht dunkel… Unsere neuen Verdunkelungsvorhänge machen allerdings ihrem Namen alle Ehre – und auch wenn es uns noch nicht gelingt, Herrn Schnute früher in’s Bett zu bringen, schläft er dank der Vorhänge wenigstens morgens etwas länger. Seine erste Amsthandlung ist inzwischen morgens das Öffnen der Vorhänge. <3

 

Sonntag:

Volle Konzentration auf das Biene-Maja-Titellied am frühen Sonntagmorgen.

Grah, nervige Tierchen. Seit gestern haben wir gleich vier dieser Biester auf einmal im Haus. Ich hasse Fliegen! Immerhin Herr Schnute zeigt sich begeistert, Fliegen fand er auch vor einem Jahr schon großartig.

Potter hat uns noch schnell Brötchen zum Frühstück geholt – Herr Schnute hat seine helle Freude daran: Erst pult er sich das weiche Innere heraus und dann knuspert er fröhlich die Kruste.

Gleich nach dem Frühstück mach ich mich an’s Torte verzieren, damit sie anschließend nochmals gut durchkühlen kann und stabil genug für die 30-minütige Fahrt über Stock und Stein ist. Davor muss ich aber noch den Rand „verputzen“.

Zwischendrin gucke ich kurz aus dem Fenster und sehe, dass meine bisherigen Vermutungen richtig waren: Die Amseln haben gebrütet! Ein Amselbaby hüpft immer wieder aus dem Schutz der Hecke auf die Wiese und sperrt das kleine Schnäbelchen auf, um sich von seinen Eltern füttern zu lassen. <3

Amseln sind übrigens Ästlinge, wenn ihr also ein tapsiges Amselküken auf dem Boden seht, lasst es besser in Ruhe – es wartet dort vermutlich nur auf seine Eltern. Wenn ihr es in Sicherheit bringen müsst, setzt es lieber nur vorsichtig ins nächstgelegene Gebüsch!

So, die Torte ist fertig verziert und ich bin ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis! Ich hab endlich den Dreh raus, wie man auch ohne spezielles Equipment ansehnliche Schokoraspeln herstellen kann: Mit einem Sparschäler! Es kann so einfach sein…

Nachdem Herr Schnute aufgewacht ist, machen wir uns noch ein schnelles Mittagessen: Pestonudeln und Broccoli. Herr Schnute liebt Broccoli – die Nudeln bleiben zu seinen Gunsten komplett liegen. ^^

Die Mini-Kuchen für Herrn Schnute sind inzwischen auch fertig. Sie sind weniger süß, mit Vollkornmehl und nur mit Xylit gesüßt. Da Herr Schnute nicht so wirklich große Mengen isst, soll er wenigstens möglichst viele Nährstoffe abkriegen…

Die Fahrt zur Oma verläuft unfassbar entspannt: Seit Kurzem sitze ich auch auf längeren Fahrten nicht mehr hinten bei Herrn Schnute, sondern endlich wieder vorne bei Potter. Vor sehr wenigen Monaten war es noch irrsinnig anstrengend, ihn beim Autofahren bei Laune zu halten: Er wollte gestillt werden, spielen, bespaßt werden und auf Teufel komm raus nicht „einfach mal“ sitzen bleiben. Vor wenigen Wochen kam dann die komplette Kehrtwende: Er WILL inzwischen Autofahren, liebt es mit Potter auch alleine in der Gegend rumzudüsen und freut sich über jede kleine Fahrt! Für mich ist das super: Seitdem sitze ich so wie früher vorne, Potter und ich können in aller Ruhe reden und ich schaue immer wieder ungläubig nach hinten, wo sich ein zufriedener Herr Schnute mit seinen Büchern beschäftigt. So krass!

Die Torte kommt sehr gut an – auch wenn sie spektakulärer schmeckt, als sie aussieht. Herr Schnute findet sie natürlich auch sehr spannend und darf zum ersten Mal ein paar Löffelchen probieren.

Nach dem Gaumenschmaus gehen wir gleich nach draußen. Der Garten von Potters Mama ist traumhaft schön! Ich fühle mich dort immer wieder wie in einem verwunschenen Feengarten. <3 Während Potter mit seiner Mama plaudert und Herr Schnute mit seinem Onkel irgendwo im Garten verschwindet, nutze ich die Gunst der Stunde und mache hunderte Fotos, weil ich mich garnicht satt sehen kann an dieser Blütenpracht. Überall blüht und summt es – sooo schön!

Die kleine Raupe habe ich tatsächlich erst später entdeckt – das Bild ist ein echter Glückstreffer!

Potters Bruder kümmert sich wirklich rührend um Herrn Schnute – und der vergöttert seinen Onkel! Kein Wunder, so viel Spaß wie die beiden immer haben.

Toben mit dem Papa – gut, dass es auf der Wiese schön weich ist. ^^

Herr Schnute sammelt Steine, um mit diesen die Buchsbäume zu „füttern“ – ein Spiel, dass sich sein Onkel spontan ausgedacht hat. Er ist natürlich Feuer und Flamme und fordert seinen Onkel den restlichen Nachmittag immer wieder zu diesem süßen Spiel auf. <3

Wir sitzen noch bis spät in den Abend draußen und saugen die warmen Sonnenstrahlen und duftende Frühlingsluft in uns auf. Heute ist es mal unser Glück, dass Herr Schnute vor 21 Uhr eh nicht an’s Schlafen denkt und wir so auch noch gemeinsam ein kleines Abendessen machen können, bevor es zurück nach Hause geht.

Auf dem Rückweg schläft Herr Schnute glückselig ein, lässt sich zu Hause ohne zu Murren in’s Familienbett legen und schläft am nächsten Morgen bis in die Puppen… Ein wirklich schönes Wochenende war das!

 

Mehr Wochenenden in Bildern und die Initiative dazu findet ihr bei geborgen wachsen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.