Wochenende in Bildern – 17./18. Juni 2017

Ein traumhaft schönes Sommerwochenende mit ganz viel Ruhe.

Samstag:

Guten Morgen! Nach einer kurzen Nacht verwöhnt Potter uns mit einem wunderhübschen Obstteller zum Frühstück. <3

Wir haben selten die Muße, extra noch Obst für’s Frühstück zu schneiden – und erst recht nicht, es noch schön anzurichten. Den Effekt merkt man gut: Wir greifen alle kräftig zu.

Herr Schnute hat sich alle Blaubeeren gesichert. Momentan kann er von denen gar nicht genug kriegen – und ich kriege selten überhaupt welche ab.

Ich bin froh über meinen Kaffee – die Nacht war sehr anstrengend, Herr Schnute ist alle paar Stunden schreiend aufgewacht. Das ist nicht unnormal bei uns, wenn er zahnt und im Moment brechen die zweiten Backenzähne durch. Aber immerhin ist sein Milchzahngebiss dann bald komplett!

Noch haben wir nur vereinzelt schon reife, eigene Erdbeeren aus dem Garten. Und nachdem wir letztes Jahr fast keine abgekriegt haben, weil uns die zahlreichen Vögel in unserem Garten alles weggefuttert haben, wird hier jede einzelne Beere zelebriert. So ein naturnaher Garten hat auch seine Schattenseiten… ^^

Eine (gekaufte) Erdbeere wird mit einem Kindermesser erdolcht. “ ‚leine ’neid! “

Im Kühlschrank liegt schon seit ein paar Tagen Rhabarber von Potters Mama herum, den ich dringend einfrieren möchte.

Frisch geschält und eingetütet, fast exakt 500g. Ich find geschälten Rhabarber ja wunder-wunderschön! <3

Wassermelone geht immer. Kühlt bestimmt auch schön beim Zahnen!

Es gibt wieder einen Grund Auto zu fahren! Wuhuuu! Seit etwas über einer Woche darf ich jetzt ganz legal fahren und nutze immernoch jede Möglichkeit. Potter saß seitdem garnicht mehr hinter dem Steuer…

Während wir Sprudel kaufen, lasse ich Herrn Schnute mit meinem Schlüsselbund spielen. Er ist schon ziemlich müde und mag eigentlich nicht mehr.

Nach dem Mittagsschlaf fahren wir nochmal los, diesmal Richtung Baumarkt. Wir brauchen noch ein weiteres Zaunelement, um unseren Treppenschutz im Garten endlich fertigstellen zu können. Herr Schnute mag es garnicht, wenn wir nur kurz in einen Laden gehen, er guckt sich lieber lange um und stöbert. Da wir aber nur dieses eine Teil brauchen, rennt Potter kurz in den Baumarkt und wir zwei bleiben draußen, und suchen dort nach spannenden Dingen. Obwohl wir schon zigmal bei diesem Baumarkt waren, entdecke ich erst jetzt den kleinen Tümpel hinter dem Parkplatz. Zu unserem Glück lebt dort ein Entenpärchen. Herr Schnute hat noch nie bewusst echte Enten gesehen und ist völlig fasziniert!

Auf dem Rückweg gibt es noch einen spontanen und wichtigen PMS-Notfall-Einkauf.

Es ist Abend und wir gönnen uns was, denn eigentlich gibt es dieses Essen nur einmal im Jahr: An Weihnachten. Kroketten, Klöße, Rotkohl und festliches Gulasch – nicht unbedingt saisonal passend, aber comfort food pur!

 

Sonntag:

Am Sonntagmorgen kriegen wir ein untrügerisches Zeichen, dass unser Sohn wächst: Er kommt plötzlich an völlig neue Höhen! So auch an die alten Rosinen, die ich für das Vogelfutter beiseite gelegt hatte. Rosinen hatten wir wegen der Zahnschmelzstörung und der hohen Kariesgefahr verbannt (klebrige Lebensmittel sind bei Kariesbakterien sehr beliebt), obwohl er sie so gerne isst. Die Zähne sind ja nun endlich repariert und da Herr Schnute und Potter gemeinsam so großartig seine Zähne putzen, können wir diesen Fund ganz gelassen sehen. Herr Schnute freut sich natürlich wie ein Schneekönig und stopft sich richtig voll. <3

Weil es gestern so viel Spaß gemacht hat, zaubert Potter uns nochmal einen Obstteller, diesmal mit Kokosflocken. Die Kokosflocken findet Herr Schnute leider merkwürdig, aber nach seinem ausgiebigen Rosinenfrühstück ist wohl sowieso nicht mehr viel Platz im Magen.

Potter hatte sich Mini-Laugenbrötchen gewünscht, für mich gibt es Kürbiskernbrötchen.

Zur Zeit möchte Herr Schnute selten lange in seinem Hochstuhl sitzen bleiben, sondern lieber bei uns auf den Schoß. Da sitzt er dann aber wiederum keine halbe Sekunde einigermaßen ruhig, was das Essen für uns zu einer sehr sportlichen Angelegenheit macht. Als Alternativangebot probieren wir darum, seinen Maltisch samt Stühlchen neben unseren großen Tisch zu stellen. Das klappt zumindest für kurze Zeit und wir können beide fertig frühstücken.

Ich liebe ja die Kombination von süß und salzig – Laugenbrötchen mit Schokocreme darum erst recht. <3

Geübter Puppenpapa.

Nach dem Frühstück treibt es uns wieder raus. Alles in unserem Gemüsebeet wächst und gedeiht, es sprießen auch erste Gürkchen.

Herr Schnute und ich haben schon gestern heimlich die erste Himbeere gepflückt und vernascht, die hier reservieren wir darum für Potter.

Seit ein paar Tagen ist endlich unser Matschtisch in Betrieb! Durch die OP hat sich der erste Einsatz deutlich nach hinten verschoben, weil viele Einzelschritte fehlten und wir einfach nicht dazu kamen. Jetzt ist er fertig und wird begeistert genutzt!

Schütten macht ja auch so viel Spaß! Ich staune immer wieder, wie treffsicher Herr Schnute schon ist.

Feuertaufe für das eingeölte Holz – aber es hält dem Wasser wirklich gut Stand und nichts sickert ein!

Auch die Kohlrabis wachsen und werden schon langsam knubbelig um die Mitte. ^^ Vorne in der Salatreihe ist übrigens Herr Schnutes eigener Pflücksalat, an dem er sich austoben kann. Er pflückt nämlich wirklich, wirklich gerne… Geplant war das so nicht, aber das Opfer kann ich noch gerade so verschmerzen…

Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell Erdbeeren reifen, wenn es mal einen Tag so richtig sonnig und warm ist. Gestern war so ein Tag, darum brauchen wir heute schon eine Schüssel zum Pflücken!

Im hintersten Eck unseres Gartens hat sich durch verschiedenes Gestrüpp eine kleine Höhle gebildet, die Herr Schnute für sich entdeckt hat und jetzt immer wieder gerne dort verschwindet. <3

Es ist Mittag, aber Herr Schnute möchte noch nicht schlafen. Potter setzt sich darum mit ihm raus und die beiden malen ein bisschen.

Das Törchen ist fertig! Die gefährliche Steintreppe nach unten ist endlich gesichert. Das heißt auch, dass wir Herrn Schnute ab sofort auch mal für einen Moment aus den Augen lassen können und ihn nicht jedesmal stoppen müssen, wenn er in einen 2-Meter-Radius der Treppe kommt. Uff!

Ein hübscher Zufall: Rechts am Zaun entlang wachsen zwei Rosen, denen ich bisher nicht viel Beachtung geschenkt habe. Rosen sind für mich eigentlich eher so die Snobs unter den Blumen. In Kombination mit dem Zaun finde ich sie aber doch so schön, dass ich alles rundherum zurückschneide und die Rosen vorsichtig in den Zaun einflechte.

Nach dem späten und kurzen Mittagsschlaf kümmern Herr Schnute und ich uns noch um Zuckererbsennachschub. Die schmecken ihm nämlich richtig gut und er freut sich jedes Mal tierisch, wenn ich ihm von den schon größeren Pflanzen eine Zuckererbse pflücken kann.

An der linken Zaunseite ist jetzt eine ziemlich kahle Stelle. Dafür steht neben dem Kompost noch eine Blaubeerpflanzen, die sich dort nicht sonderlich wohlfühlt und die nun umziehen darf. Potter buddelt mir für die Blaubeere ein großes Loch und entfernt noch alle alten Wurzeln.

Währenddessen möchte Herr Schnute mit seiner Kinderschere auch ein bisschen Büsche schneiden. <3

Schnell noch das Mini-Beet mit Steinen umfasst und die Blaubeere verpflanzt – fertig! Das macht mich sehr zufrieden, denn am bisherigen Platz sah sie doch ziemlich traurig aus – vielleicht gefällt es ihr hier besser.

Es wird langsam spät, wir naschen noch ein paar Johannisbeeren und lassen dieses schöne Wochenende drinnen gemütlich ausklingen.

 

Mehr Wochenenden in Bildern und die Initiative dazu findet ihr bei geborgen wachsen.

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