Wochenende in Bildern – 5./6. August 2017

Ein superproduktives Wochenende! So sind wir eigentlich sonst nicht… ^^

Samstag:

Heute geht es früh los, wir haben viel vor! Die Nacht war geprägt von Dauerstillen – und genau so geht es auch schon kurz nach dem Aufstehen weiter.

Während ich noch hundemüde in den Tag tapse, ist Herr Schnute natürlich schon hellwach und möchte spielen. Ich weiß nur leider überhaupt nicht, wo er ist…

Sehr beliebt zur Zeit: Herr Schnute „stürzt“ und Mama muss ihn „retten“. Je dramatischer, desto besser!

Potter hat in der Zwischenzeit unser frühes Frühstück gemacht, den Kaffee brauche ich dringend.

Gut gesättigt möchte Herr Schnute Bücher lesen und kuscheln – gerade ist sehr viel Mamanähe gefragt. Große Freude: Das Kind im Buch hat eine Sonnenbrille, wie er.

Wir starten unser Großprojekt für das Wochenende: Hecke schneiden, denn die hat es bitter nötig. Das Wetter spielt uns in die Hände: Trocken und warm, noch nicht zu heiß und ein wenig kühlender Wind. Herr Schnute kriegt die Prozendur zum ersten Mal richtig mit und ist Feuer und Flamme.
Während der gut zwei Stunden schweißtreibender Arbeit gibt es schöne und weniger schöne Begegnungen: Ein Nachbar kommt mit seinem kleinen Hund vorbei und plaudert kurz. Ein paar betont nobel angezogene Menschen laufen an uns vorbei und möchten ihre vermeintliche Überlegenheit damit betonen, unseren Einsatz von Hand-Heckenscheren zu belächeln. Und bei den Aufräumarbeiten kommen noch ein paar Kinder aus der Nachbarschaft vorbei, die unsere Schufterei ähnlich spannend finden wie Herr Schnute, und helfen uns mit ihren Kinderrechen. <3

Der neue Rasenmäher ist da! Nachdem vor zwei Wochen unser (ur)alter Rasenmäher ächzend in die Knie gegangen ist, haben wir uns einen neuen kaufen müssen – und staunen, wie viel leichter dieser ist.

Der viel zu kurze Mittagsschlaf endet in ausdauerndem, unerklärlichem Geschrei, so dass wir nach dessen Abebben erstmal ziemlich fertig und durch den Wind sind. Wir beschließen, dass ich erstmal Pause mache, in dem ich unseren Sprudelvorrat aufstocken fahre.

Bei jeder Fahrt mit dabei: mein Schild! Ich fahre eigentlich wirklich gut – insbesondere dafür, dass ich erst seit knapp zwei Monaten fahren darf. Allerdings betrachte ich die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht als Empfehlungen, sondern als Richtlinie, an die ich mich halte. Das führt dann doch mal zu drängelnden Autofahrer*innen – und die halte ich mir so ein wenig vom Leib…^^


Im Supermarkt begegnet mir ausgerechnet mein Prüfer von vor zwei Monaten! Er hat mich nicht gesehen, aber da ich schon okay eingeparkt habe, hätte er sowieso nichts anzukreiden gehabt…

Herr Schnutes Laune hat sich um 180° gedreht, so dass Potter mit ihm sehr produktiv sein konnte und eifrig Pappkartons zerkleinert hat und den restlichen Heckenschnitt in die Laubsäcke füllen konnte. Der Wertstoffhof hat noch ein wenig offen, so dass wir noch eine kleine Tour schaffen und zumindest alle Laubsäcke loswerden. Für Herrn Schnute ist es der erste Besuch auf einem Wertstoffhof, er kennt allerdings alles schon aus seinem Müllabfuhr-Buch und ist hingerissen! Am Montag können wir gleich nochmal hin und die Kartonagen abgeben.

Wieder zu Hause mähen wir gleich noch den überwuchernden Rasen – müssen schließlich den Samstag nutzen. Am liebsten würde Herr Schnute selber mähen, so spannend findet er die Angelegenheit.

Es ist wirklich spät geworden, darum gibt es heute etwas superschnelles, wie schon der Name sagt: Super Quick Tomato Basil Cream Pasta!

 

Sonntag:

Es war wohl doch etwas zu viel für mich, über Nacht kriege ich Migräne… Nachdem auch eine zusätzliche Mütze Schlaf nicht hilft, gibt es superspätes Frühstück mit Tablette für mich. Die hilft wenigstens schnell.

Potter und Schnute machen Quatsch. Das ist auch nötig, da vor dem Frühstück mal wieder ausgiebig gestillt wurde und sein kleiner Magen schon ziemlich voll ist, will Herr Schnute eigentlich lieber spielen – nur eben nicht alleine. Da muss Potter sich einiges einfallen lassen, um ihn am Tisch noch etwas bei Laune zu halten und selbst noch einigermaßen in Ruhe frühstücken zu können.

Die beiden gehen für eine ausgedehnte Runde raus, während ich mich auskuriere.

Als die beiden wieder zu Hause ankommen, ist Herr Schnute todmüde und mehr als reif für einen Mittagsschlaf. In den letzten Tagen haben wir dabei immer einen aufdringlichen Gast. Ich könnte schwören, dass es jeden Mittag die gleiche Fliege ist…

Weiter geht’s! Mein Projekt: Kühlschrank entrümpeln und auswischen. Jetzt ist er wieder vorzeigbar.

Potter nimmt sich den Keller vor, da stehen teilweise noch Kisten von unserem Einzug vor drei Jahren… Herr Schnute entdeckt den kaum genutzten Kinderwagen und möchte probeliegen. Bald zwei Jahre zu spät, findet er doch noch Gefallen daran.

Ich grabe noch eine Kleinigkeit für später aus dem Gefrierschrank: Rhabarberkuchen vom letzten Jahr. Potter durfte ewig lange nicht dran und freut sich entsprechend. Ich heb sowas immer viel zu lange auf und möchte es noch ein bisschen verwahren. Rhabarber gibt es schließlich nicht immer. Das sind bestimmt irgendwelche vererbten Kriegsgene von meiner Oma.

Das ist keine konzentrierte Urinprobe, sondern lecker Eistee und für meine Augen Augentropfen wegen des ganzen Staubs, der durch die Kelleraktion aufgewirbelt wurde und von dem ich sicher mindestens zwei Drittel ins Auge bekommen habe.

Herr Schnute hat genug vom Keller, darum gehe ich mit ihm in den Garten. Das ist auch gut so, denn wie Herr Schnute feststellt sind alle Steine traurig und müssen von Mama getröstet werden… <3

Suchbild mit Vogel. Hoffe dem geht es gut, er war so ruhig und saß ungewöhnlich lange einfach nur da…

Taubenkacke vs. Bobbycar. Brütende Tauben im Garten sind ja an sich schön, aber auf die Vogelkacke auf dem Bobbycar könnte ich verzichten. Das Saubermachen mit dem Gartenschlauch macht aber dann doch viel Spaß, Herr Schnute jagt mich vergnügt mit dem Wasser und quietscht ausgelassen, wenn er mich trifft. Sich selbst trifft er noch häufiger, darum sind wir nach kurzer Zeit beide klatschnass. Aber das Auto ist wieder wie neu!

Drinnen kuschelt Potter Herrn Schnute erstmal warm ein und opfert ihm noch seine letzte Himbeere aus dem Garten. Wahre Liebe eben!

 

Mehr Wochenenden in Bildern und die Initiative dazu findet ihr bei geborgen wachsen.

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